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	<title>Comments on: Vielfalt statt Einfalt: Differenzierte Mediensicht auf die EU</title>
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	<description>IT ist eine Frage der Kultur.</description>
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		<title>By: tini</title>
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		<dc:creator>tini</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 11:41:29 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist eine feine Sache, leider aber auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn europäische Medien in Zukunft zum friedlichen Zusammenleben in multikulturellen Gesellschaften beitragen wollen dann müssten sie eine radikale Standortbestimmung betreiben und zu strukturellen Reformen bereit sein. Problematisch ist vor allem, das es in Europa keine ausreichende „global public sphere“ gibt, die Europäern den Austausch über Weltfragen ermöglichen würde. Tiefgreifende Informationen über Europa sind in vielen europäischen Medien -oft u.a. auch aus Uninformiertheit oder wegen Unwissen vieler Schaffender- Mangelware. Journalistenaustausch zur Schärfung von Perspektiven findet viel zu wenig statt. Gemeinsame Medien existieren kaum -abgesehen von  kleinen Errungenschaften wie dem deutsch-französischen Kultursender ARTE, Euro-Sport und Euro-News. Die Geschichte des Versuchs der Schaffung gemeinsamer Medien ist nur in seltenen Fällen wie ARTE von Erfolg gekennzeichnet. Und: die bloße Existenz von Euro-Sport, Euro-News stellen noch keine  gemeinsame europäische Medienlandschaft dar. Zur Überwindung von intereuropäischen, kulturellen und sprachlichen Problemen und Barrieren sollte die Schaffung erfolgreicher, gemeinsamer europäischer Medien ein Interesse aller europäischer Bürger darstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eine feine Sache, leider aber auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn europäische Medien in Zukunft zum friedlichen Zusammenleben in multikulturellen Gesellschaften beitragen wollen dann müssten sie eine radikale Standortbestimmung betreiben und zu strukturellen Reformen bereit sein. Problematisch ist vor allem, das es in Europa keine ausreichende „global public sphere“ gibt, die Europäern den Austausch über Weltfragen ermöglichen würde. Tiefgreifende Informationen über Europa sind in vielen europäischen Medien -oft u.a. auch aus Uninformiertheit oder wegen Unwissen vieler Schaffender- Mangelware. Journalistenaustausch zur Schärfung von Perspektiven findet viel zu wenig statt. Gemeinsame Medien existieren kaum -abgesehen von  kleinen Errungenschaften wie dem deutsch-französischen Kultursender ARTE, Euro-Sport und Euro-News. Die Geschichte des Versuchs der Schaffung gemeinsamer Medien ist nur in seltenen Fällen wie ARTE von Erfolg gekennzeichnet. Und: die bloße Existenz von Euro-Sport, Euro-News stellen noch keine  gemeinsame europäische Medienlandschaft dar. Zur Überwindung von intereuropäischen, kulturellen und sprachlichen Problemen und Barrieren sollte die Schaffung erfolgreicher, gemeinsamer europäischer Medien ein Interesse aller europäischer Bürger darstellen.</p>
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