Kino

Hollywood, wir haben ein Problem

Mehr Amerikaner spielen Video- und Computerspiele als ins Kino gehen, zeigt laut diesem Bericht eine neue Studie (via Martin). Das ist sicher eine spannende Kennzahl. Aber ich bin überzeugt: Würde man die Zeit untersuchen, die die Unter-30-Jährigen in verschiedene Unterhaltungsformen investieren, haben Games schon seit Jahren dem Kinofilm den Rang abgelaufen. Denn der dauert circa 2 Stunden. Wie lange man an ausgewählten Computergames Spaß hat, ist schwer zu sagen – aber es ist ein vielfaches dieser Dauer.

Und es ist ebenso überhaupt keine Frage, dass man pro investiertem Euro oder Dollar von einem Computerspiel mehr hat. Da wundert es nicht, dass Games gerade in Zeiten der Krise boomen. Daher bin ich sicher: Sollte der Filmmarkt bald beginnen, ebenso zu schrumpfen wie der weltweite Musikverkauf, werden sie es ebenso auf die Raubkopierer schieben. Aber anders als in der Musik glaube ich wird das Interesse an Film auch wirklich zurückgehen – zu Gunsten von Games.