Tupac Shakur

Was ich diese Woche nicht verstanden habe

Inwiefern um alles in der Welt es ein Erfolg für eine Verwertungsgesellschaft ist, wenn Künstler kein Geld mit Google verdienen dürfen. Das ist Realsatire pur. Dauernd jammern, dass das pöse Google (und! das! Internet!) die Künstler um ihre Einnahmen bringt, aber dann bei Gericht (!) durchfechten, dass Google nichts zahlen darf (!) – facepalm, bis es blutet.

Warum so viele gescheite Online-Leute hysterisch wie die Betschwestern “Sünde! Sünde!” rufen, wenn sie 3 Prozent Kulturabgabe auf Festplatten zahlen sollen. Bringt keinen um, und bringt Geld für jene, die wir Onliner dauernd gegen die pösen Verlage/Labels “in Schutz nehmen”. Natürlich muss es eine Opt-Out-Möglichkeit für Festplatten geben, die nicht zur Speicherung urheberrechtlich geschützter Inhalte dienen; dann sollte es für die Besitzer dieser Platten aber empfindliche Strafen geben, wenn dann doch wieder Fernsehserien und Musik drauf liegen.

Warum Facebook nicht die New York Times statt Instagram gekauft hat. Kostet ungefähr das selbe, und die alte Tante Times ist Quelle für unvergleichbar mehr Traffic (abschreibende andere Medien, abschreibende Blogger…).

Warum das Tupac Shakur-“Hologramm” hierzulande nicht mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Das wird noch wirklich spannend für die Kultur.