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Mein Twitter, mein Space

Twitter macht wieder Spaß!

Was für eine großartige Sache. Ich habe Österreich in eine Liste verpackt. Alle Parteigänger, alle “Meinungsbildner” im Land der Zwerge, alle Proporzgläubige und politisch Festgezimmerten, alle jene, deren Horizont an den Alpen endet (und einige andere, die ich aus verschiedenen anderen Gründen nicht in der Timeline haben wollte).

Ich habe sie entfolgt und in eine Liste gesteckt, wo sie außerhalb meiner Timeline DSWs abhalten können, so viel sie wollen. Und dort schau ich nur noch rein, wenn die mentale Verfasstheit es zulässt. Wenn ich gerade über Österreich lachen kann, es nicht ernst nehme. Wenn im Fernsehen nicht gerade irgendeine Politdiskussion läuft, die dann auf Twitter überschwappt, wo man dann prompt mit dummdreister Politproporzpropaganda belästigt wird.

Und siehe da: Twitter (das bei mir schon am Punkt des Desinteresses angelangt war) atmet wieder, macht Spaß, die Timeline bietet Witz, Inspiration und dieses kohlensäureprickelnde Hirngefühl von ganz vielen kleinen bereichernden Gedankenblitzen.

Twitter ist mein.

Und übrigens social media: Auch Myspace hab ich mir zurückerobert, in der schönpolierten neuen Version. Dort geht es um Musik, nicht um wisecracking, self shots oder österreichische Proporzhahnenkämpfe. Eine Erleichterung. Wenn auch manches noch hatscht (etwa bei den Songs, an denen Myspace keine Rechte hat und die es nur in Snippets abspielt), das neue Myspace kann was.