Virtual Worlds

Die virtuelle Welt als Vorbild für die reale

Nicht die virtuellen Welten sollen immer realitätsnaher werden – sondern die reale Welt soll sich gefälligst an die virtuellen anpassen, schreibt Edward Castronova in seinem Buch “Exodus to the Virtual World”. Denn die virtuellen Welten werden, wenn die technische Entwicklung voranschreitet, bald leichter zu bekommenden, billigeren und schnelleren “fun” bieten als die echte. “Simple economic theory predicts that in this competition, the real world is going to lose. […] In short, the real world will have to become more fun”, so Castronova.

Schon jetzt ist zumindest in einem Spiel die Online-Welt der realen voraus: In “Dream of Mirror Online” können gleichgeschlechtliche Paare nun heiraten. Dass ein buntes Animations-Onlinegame das der realen Welt in Österreich vormachen muss, ist ganz schön peinlich.

Und die schöne Quote zur unnötigen Killerspiel-Diskussion: “Games are Happiness Engines”.